Wie alles begann

Eines Tages wurde die Adresse der damals 14 jährigen Angelika Großmann von einem rumänischen Mädchen aus Sibiu (Hermannstadt) entdeckt, woraus eine rege Brieffreundschaft zwischen den beiden entstand.

1985 startete Angelika allein mit dem Zug zum erstenmal zu einem Besuch in das für sie so fremde Land. Weitere Reisen nach Rumänien folgten die Jahre darauf. Das Land und die Menschen zogen Angelika an wie ein Magnet. Das Gott etwas Besonderes vorhatte, konnte sie nur erahnen. Ihr Herz fing an zu brennen.

Nach der Revolution in Rumänien 1989, die das Ende der Schreckensherrschaft von Ceausescu brachte und die Öffnung der Grenzen in Osteuropa, fühlte sich Angelika, die inzwischen in Neuhausen bei Stuttgart lebte, aufgerufen, Hilfe in das so schwer geschlagene Land zu bringen.

Anfang 1990 startete Angelika mit Kleintransportern. U.a. war das Ziel ein Waisenhaus herzurichten und Unterstützung zu bringen. Massive Enttäuschungen blieben nicht aus.

Calan

1992 kehrte sie daraufhin Rumänien den Rücken mit der Äußerung: „Keine 10 Pferde bringen mich mehr in dieses Land!” Inzwischen lernte sie das österreichische Missionswerk „Leben in Jesus Christus” in Imst/Tirol kennen, durch Konferenzen und Seminare.

Maria Prean betete für einen Verantwortlichen, der in Rumänien eine Arbeit aufbauen würde. Ostern fährt Angelika nach Imst/Tirol, um eine Zeit des Gebets und Fastens zu haben. Auf einer ihrer Ausflüge in die Berge vernimmt sie klar den Ruf Gottes, dass er sie für diese Aufgabe ausgesucht hat. („Dich will ich senden !”) Es beginnt ein starker innerer Kampf mit Gott. Aber Seine Liebe ist stärker und überwindet jede Angst und Enttäuschung.- Was für ein Auftrag! Es heißt nun, alles aufzugeben, was sie sich in den letzten Jahren in Deutschland aufgebaut hat,- vor allem gute Freunde zu lassen und eine gute Gemeinde. Und nun im Vertrauen auf Gott in dieses durch die Diktatur da niederliegende Land zu gehen.localitatea Valcelele Bune

Ausgesandt vom Missionswerk fährt sie im September 1994 mit ihrem Auto und ihren Koffern nach Strei, wo sie nun für die nächsten 1 1/2 Jahre in einem Bauernhaus leben wird. Maria Prean gibt ihr auf den Weg: „Im gehorsamen Gehen wirst du erleben, wie der Herr dich in allem versorgen wird. Du wirst es erleben!” Und es ist wirklich so: Keine Sicherheit mehr, kein Einkommen, aber im Gehen öffnet der Herr augenblicklich Menschenherzen, die diese Arbeit beginnen zu unterstützen.

Das sind die Anfänge des Missionswerkes „Viata in Isus Hristos“ aus Valcelele Bune, Bezirk Hunedoara. In den langen Jahren fanden sich Menschen, die dieses Werk unterstützen.

Das Missionswerk ist gewachsen und wir danken dem allmächtigen Gott, der uns immerwieder versorgt hat und uns in Seinem Sieg hält.

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